1. Korrekturrunden im Angebot festlegen
Nenne im Angebot eine feste Zahl an Korrekturrunden und sage, was weitere Runden kosten. Eine Regel, die von Anfang an gilt, wirkt fair. Eine Regel, die erst in der vierten Runde auftaucht, nicht.
2. Briefing schriftlich bestätigen lassen
Viele Korrekturen entstehen, weil Ziel, Zielgruppe oder Format nie sauber geklärt wurden. Fasse das Briefing in wenigen Sätzen zusammen und lass es bestätigen, bevor du anfängst.
3. Einen Entscheider beim Kunden benennen
Frage zu Beginn: Wer entscheidet am Ende? Andere Personen dürfen kommentieren, die Freigabe gibt eine Person. So landen nicht drei widersprüchliche Wünsche in einer Runde.
4. Intern prüfen, bevor der Kunde etwas sieht
Ein Vier-Augen-Prinzip fängt Tippfehler, falsche Logos und Maßfehler ab. Jede Runde, die nur wegen eines vermeidbaren Fehlers nötig wird, ist verschenkt.
5. Konkrete Fragen statt „Gefällt es dir?“
Sage dazu, was du prüfen lassen willst: Texte, Preise, Bildauswahl, Farben. Das lenkt das Feedback und verhindert, dass in Runde drei plötzlich das Konzept infrage steht.
6. Feedback am Motiv sammeln
„Das Blau oben links etwas heller“ ist als E-Mail-Satz missverständlich. Markiert der Kunde die Stelle direkt im Bild, im PDF oder im Video, ist klar, was gemeint ist. Das spart Rückfragen.
7. Frist setzen und erinnern
Ein Entwurf ohne Datum liegt in der Regel länger. Nenne ein Datum und erinnere kurz vorher. Wenn es dein Werkzeug anbietet, lass die Erinnerung automatisch laufen.
8. Versionen klar benennen und Änderungen sichtbar machen
Wer sieht, was sich zwischen Version 2 und 3 geändert hat, prüft gezielter. Ein Versionsvergleich per Regler oder eine kurze Liste der Änderungen verhindert, dass der Kunde alles noch einmal komplett durchgeht.
Der Effekt lässt sich messen
Zähle für ein paar Projekte, wie viele Runden jeweils nötig waren und woran es lag. Meist zeigen sich dieselben zwei oder drei Ursachen. Dort lohnt sich die erste Maßnahme.
Wie CLAPPO dabei hilft
CLAPPO bündelt Feedback am Motiv, zeigt Versionen im Vergleich, setzt Fristen mit automatischer Erinnerung und hält die Entscheidung je Person fest. Mehr dazu für Agenturen und Freelancer. Wie der Ablauf aussieht, beschreibt der Ratgeber Kundenfreigabe per Link.